John Foley - ehemaliger „Lead Solo Pilot“ der Kunstflugstaffel der Blue Angels
zum Thema Top Performance von Führung und Teams
John Foley, der Abschlussredner der ASTD Konferenz 2011 in Orlando beeindruckte mit seinem Ansatz zum Thema High Performance so sehr, dass das Team der A-M-T Management Per-formance AG ihn kurzerhand zu einem weiteren Vortrag nach Deutschland einlud. Mit Unterstützung von ASTD Global Network Germany sprach John Foley am 26.07.2011 exklusiv in Deutschland vor kleinem Publikum über High Performance und wie man diese erreichen kann.

Mit eindrucksvollen Videoclips der Flugshows, aber auch Hintergrundinfos zur Umsetzung dieser Top Performance belegte Foley in der Flugwerft des Deutschen Museums in München am 28. Juli, was Organisationen leisten können, wenn Führung und Teams auf einem Top Performance Level arbeiten. Wo sonst wird die Notwendigkeit gelingender Teamarbeit so konsequent und eindrucksvoll erlebbar, wie wenn man Flügel an Flügel mit fast 1.000 Stundenkilometern knapp über dem Boden in einer Formation fliegt, wie es bei den Blue Angels geschieht, der Elite-Kunstflugstaffel der US Navy.
Jeder im Team ist ein High Performer
Foley nutzt seine Erfahrungen mit dem Team der Blues Angels, um zu verdeutlichen, wie absolute Präzision und High Perfomance auch in anderen Organisationen erreicht werden können. Der Ansatz: jeder im Team ist ein High Performer, auf den sich jeder im Team zu 100% verlassen kann, sonst wären die riskanten Flugmanöver nicht möglich. Leadership und Teamwork besteht also aus Vertrauen. Das Resultat von 100%igem Vertrauen ist High Performance.
Debriefing: Fokus auf das offene Feedback
Er legt den Fokus neben den Schritten der strategischen und taktischen Planung auf das offene Feedback im Debriefing. Nach der Umsetzung und Durchführung wird bei den Blue Angels der Prozess detailliert besprochen: Was war gut, was war schlecht, was könnte man besser machen? Top Performance kann nur dort erreicht werden, wo in einer reflektierten Weise mit einer offenen Kommunikations- und Fehlerkultur gearbeitet wird. Durch die Diskussion, die mit allen Personen, die an dem Prozess beteiligt waren, können so im Debriefing neue Ziele entstehen, die den Diamond-Performance-Prozess wieder von vorne beginnen lassen können.
Foley zeigt eindrucksvoll, wie sich dieses Modell auf jede Arbeitssituation übertragen lässt, in der man mit anderen Menschen zusammenarbeitet. Sein Vortrag endet mit den Worten „Glad to be here“ und so ging es auch den über 60 begeisterten Zuhörern aus ganz Deutschland, die mit vielen Eindrücken begeistert die Heimreise antraten.



